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Industrielle Brachen

Industrielle Brachen

Erneuerungschancen für die Stadt


"Historisch ist nicht, das Alte festzuhalten und zu wiederholen. Dadurch würde die Historie zu Grunde gehen. Historisches Handeln ist das, welches das Neue herbeiführt und wodurch Geschichte fortgesetzt wird"  Karl Friedrich Schinkel
 

Durch den Strukturwandel, der innerhalb der vergangenen Jahrzehnte stattgefunden hat, besonders im Ruhrgebiet, ergeben sich neue Möglichkeiten und Perspektiven. Städte "wachsen" durch Flächenpotentiale, die in der industriellen Vergangenheit nicht zur Verfügung standen. Diese Flächen erfordern neue Inhalte. Deren Umsetzung bietet gleichzeitig auch die Chance, neue Möglichkeiten zu schaffen und neue, zeitgemäße Ziele zu formulieren.

Die Zeche Zollverein als Weltkulturerbe ist nur ein gelungenes Beispiel des Paradigmenwechsels, der an anderen Stellen ebenfalls stattfindet. Teilweise hat sich dieser Paradigmenwechsel bereits vollzogen, Industriebrachen werden zu bevorzugten Standorten.

Die Innenstädte, lange verödet und ohne Anreiz, müssen zunehmend attraktiver werden, da der Wunsch nach städtischem Wohnen wächst. Der Wunsch nach Urbanität bedeutet auch eine ausgewogene Mischung aus Kultur, Kommerz, Attraktivität des öffentlichen Raumes und städtebaulichen Qualitäten.